Die Entstehung

Burg-Kauper & Burg-Kolonie

Die erste geschichtliche Erwähnung von Burg (Spreewald) war 1315: Bereits um 600 wurde jedoch diese Gegend vom slawischen Stamm der Lausitzer besiedelt. Nach 800 wurde vom Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Karl dem Großen und seinen Nachfolgern Otto I. und Heinrich I. die Ostregionen annektiert.

Unter Albrecht dem Bären ging die slawische Selbstständigkeit verloren und es wurde die Mark Brandenburg gegründet (1157). 1411 ging die Herrschaft an die Hohenzollern über, die sie bis nach dem 1. Weltkrieg innehatten.

Brandenburg / Preußen war ein großes Land mit wenigen Menschen. Friedrich Wilhelm, der Soldatenkönig und sein Sohn Friedrich II. wussten, dass die Staatskasse nur durch eine zahlreiche steuerzahlende Bevölkerung zu füllen ist. So versuchten sie viele arbeitsfähige Menschen anzusiedeln. Sie gründeten Burg-Kauper und später Burg-Kolonie und besiedelten ebenso den Oderbruch und das Havelland.

Burg war und ist ein Siedlungsgebiet. Nach slawischer Besiedlung wurde es eine wendisch-deutsche Mischbevölkerung, die durch die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert noch verstärkt wurde.

Friedrich der Große war ein weltoffener Herrscher, dem auch asiatische Einflüsse interessierten. Um an die Gründung von Burg-Kauper und Burg-Kolonie zu erinnern, wurde der Koigarten Willischza angelegt.

Der Koigarten

Unser Wohnhaus wurde zwischen 1750 und 1770 erbaut. Es ist das Ergebnis der preußischen Besiedlung und wurde unter der Nummer Kauper 39 geführt (das 39. Haus von Burg-Kauper).

1987 erwarben wir das inzwischen verfallene alte Bohlenhaus und begannen es unter den in der DDR schweren Baustoffverhältnissen zum Wochenendgrundstück auszubauen. Dabei entstand die Liebe zum Garten und zu Teichen mit Fischen.

Nach der politischen Wende 1989 erfolgte der Ausbau zum Wohnhaus mit Garten.

Der Zauber der Kois beflügelte uns einen Koiteich anzulegen. 120.000 Liter mit Bachläufen und Wasserfall. 2011 entschlossen wir uns, den Garten zu erweitern und Öffentlich zu machen.

Auf 10.000 m² entstand der Koigarten Willischza: Teehaus, Preußenstube mit Dachterrasse, ein neuer 650.000 Liter großer Koiteich sowie verschiedene Gartenbereiche (Japanischer Garten, Klanggarten und Yin-und-Yang-Garten).

Dieser wurde am 1. Mai 2019 eröffnet.

Nehmen Sie auch an einer Gartenführung teil und erfahren Sie mehr über die preußische Besiedlung, über Sorben & Wenden und über die asiatische Gartenkultur.

Koch / Köchin gesucht!

Voraussichtlich müssen wir im November dieses Jahres die Gastronomie einstellen. Wir suchen daher zur Verstärkung unseres Teams einen Koch.

Hallo Köche und Hobbyköche! Habt ihr Lust bei uns einzusteigen?

Wir begrüßen euch herzlich in unserem Team.